Basistraining  

 

Um den Alltag für Hund, Familie und Umwelt stressfrei zugestalten, empfiehlt es sich, dem Hund möglichst früh einige Grundbegriffe beizubringen, die für ein harmonisches Zusammenleben unerlässlich sind.

Leinenführigkeit – damit sich nicht mehr die Frage stellt, wer mit wem denn eigentlich Gassi geht – ist sicherlich eines der schwierigsten Kapitel, weil hierzu neben Ausdauer unabdingbare Konsequenz Voraussetzung ist. Aber das lässt sich üben.

Dem Hund beizubringen, ohne Leine bei Fuß zu gehen, ist ebenfalls ein erstrebenswertes Ziel, ebenso wie das Heranrufen, wenn es erforderlich ist.

Sitz und Platz gehören zu den Grundbegriffen, die jeder Hund kennen und auf Wunsch auch befolgen sollte.

Um all das zu erreichen, bietet unser Verein das Basistraining an. Hierzu gehören Gruppenübungen,  das Begegnen mit anderen Hunden, aber auch Einzeltraining, damit intensiv auf jedes Hund-Mensch-Team eingegangen werden kann.

Das  Ziel desTrainings ist das Ablegen einer Begleithundprüfung .Neben einem Theorieteil, den der Hund getrost seinem Menschen überlassen sollte, wird von einem Leistungsrichter das Miteinander von Hund und Mensch bei der Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz und Platz aus der Bewegung heraus und das Heranrufen begutachtet. Während ein Team das hierzu entwickelte Prüfungsschema durchläuft, muss ein anderer Prüfling im Platz bleiben, während der Hundeführer ihm im Abstandvon 30 Schritten den Rücken zukehrt.

Als Drittes kommt der sog. Verkehrsteil hinzu, bei dem das Verhalten des Hundes im Straßenverkehr geprüft wird. Aber auch das wird zuvor natürlich trainiert!

Neben dem Stolz, den man empfindet, wenn man mit seinem Hund zusammen die Begleithundprüfung erfolgreich absolviert hat, freut man sich auch darüber, dass ab dem 01.07.2012 im Bereich von Bitterfeld-Wolfen die Hundesteuer sich bei nachgewiesener Begleithundprüfung halbiert.

Die Begleithundprüfung ist notwendig, um in den verschiedenen Hundesportarten

weitere Prüfungen abzulegen.

 

 

 

Obedience

 

 

Obedience kommt aus dem Englischen und heißt wörtlich übersetzt  "Gehorsam" besser noch "gehorchen aufs Wort"

 

Demzufolge kommt es in einem Obedience-Wettbewerb in hohem Maße auf den guten Kontakt zwischen Hund und Hundeführer an und  das bereitwillige Gehorchen des Hundes, auch wenn er sich in einiger Distanz zum Hundeführer befindet.

 

Obedience-Prüfungen werden in der Beginner-Klasse und in den Klassen 1 bis 3 durchgeführt. In jeder Klasse gibt es 10 Aufgaben, die Hund und Hundeführer zu absolvieren haben.

 

Je nach Klasse variieren die Übungen in ihrem Schwierigkeitsgrad. Bewertet werden Gruppen-  und Einzelübungen .  

 

Die Fußarbeit wird je nach Klasse in der Leinenführigkeit  bzw. Freifolge mit sich ebenfalls steigerndem Schwierigkeitsgrad geprüft. Das Laufschema ist vorher nicht bekannt und wird im Einzelnen angesagt,  wie etwa bei einer Fahrprüfung.

 

Weitere Übungen sind Abrufen aus 20 m Entfernung, in den höheren Klassen unterbrochen durch ein "Steh" und /oder "Platz", das Schicken in die sog. Box, ein mit Pylonen gekennzeichnetes 3 x 3 m Quadrat, das Apportieren von Holz-, Plastik- bzw. Metallapporteln, Sprung und Apport über eine Hürde sowie Distanzkontrolle. Hier muss der Hund aus 10 m Entfernung je nach Anweisung seine Position von Platz –Sitz – Steh wechseln, ohne sich von seinem Platz zu bewegen.

 

 

 

 

 

 Spaßagility 

Spaßagilty oder Fungility ist eine abgeleitete Version von Agility. Hierbei stehen der Spaß an der Bewegung & den Geräten im Vordergrund.

Diese Sportart ist geeignet für Mensch - Hund - Teams jeden Alters, jeglichen Fitnesszustands. Nicht der Wettkampf steht im Vordergrund, sondern jeder kann so trainieren, wie er es sich und seinem Hund zutraut.  

 

 

 


 


 


Trickdogging

 

Trickdogging heißt seinem Hund Kunststückchen beizubrigen. Das Einüben von Tricks beschäftigt Hund und Mensch, lastet den Hund aus und macht beiden Spaß. 

 

 

 

 

 

 

 

   


 

                  

 

          Info